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10 Jahre iPad

Warum Tablets ideale Zweitgeräte sind, aber nicht jeder eines braucht

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Vor 10 Jahren wurde das erste iPad vorgestellt (Bild: Blackzheep/Shutterstock.com)

Ende Jänner 2010 präsentierte der damalige Apple-Chef Steve Jobs das allererste iPad. Anfang 2016 hielt ich selbst die erste Version des iPad Pro in Händen. Was ist daraus geworden?

Skepsis als Begleiterin

Den beiden Terminen gemeinsam war, dass sie von einer gewissen Skepsis begleitet waren; einer Skepsis, die bei vielen Zeitgenossen feststellbar war – und ich war da keine Ausnahme. Vor allem bei der Vorstellung des iPads als neuer Produktkategorie namens Tablet-Computer stand sozusagen laut hörbar die Frage im Raum: Wer braucht das und wozu?

Großer Erfolg

Die Antworten gab der Markt, denn ähnlich wie das iPhone davor wurde das iPad ein großer Erfolg und die Konkurrenz konnte nichts anderes tun, als möglichst rasch mit eigenen Tablets nachzuziehen.

Optimierungs- und Überzeugungsarbeit

Wobei man korrekterweise sagen muss, dass Apple weder das Smartphone noch das Tablet selbst erfunden hat. In beiden Fällen gab es Vorläufergeräte, denen allerdings die Sympathie der Konsumenten verwehrt blieb. Apple kopierte die Idee, optimierte die Handhabung und das Design und schaffte es, die Menschen davon zu überzeugen, diese Geräte zu kaufen.

Kein Muss

Nun ist es ja nicht so, dass tatsächlich jeder ein Tablet besitzen muss – vor allem in Zeiten, in denen die Smartphones immer größer und leistungsstärker werden, im Prinzip die gleichen Funktionen bieten und als Draufgabe die Möglichkeit, zu telefonieren. Andererseits ist ein Tablet auch kein hundertprozentiger Ersatz für den Laptop – eine Entwicklung, die Apple definitiv gerne gesehen hätte. Genau das waren meine Bedenken nach dem Auspacken des iPad Pro der ersten Generation.

Wer’s braucht, der verwendet es gerne

Ich stehe auch weiterhin zu meiner Skepsis, aber ich möchte mich nicht auf Verallgemeinerungen beschränken. Ich behaupte: Jeder, der – beruflich oder privat – zumindest einen nützlichen Anwendungszweck für ein Tablet gefunden hat, wird es nicht mehr missen wollen. Mein iPad Pro ist mittlerweile jedenfalls mein täglicher Begleiter geworden.

Ideales Zweitgerät

Ich muss dazusagen, dass es sich um das große Gerät mit 12,9 Zoll, also fast 33 Zentimeter Displaydiagonale handelt. Stift, also Apple Pencil, habe ich keinen, weil ich keine Skizzen anfertige und lieber tippe als mit der Hand zu schreiben. Dafür hab ich eine externe Tastatur, die aufgrund ihrer Größe ein echtes Laptop-Gefühl ermöglicht. Manchmal fehlt mir das Touchpad, noch lieber wäre mir – aus langjähriger Gewohnheit – eine Maus, aber ich habe mich mittlerweile an die kombinierte Verwendung von Tasten und Touchscreen gewöhnt. Meine hauptsächlichen Anwendungsbereiche sind das Schreiben, das Surfen, das Streamen, die Fotobearbeitung. Das iPad Pro ist für mich somit das ideale Zweitgerät fürs Büro, für daheim und für unterwegs. Und, was man nicht vergessen darf: Für so manche Nutzer, die davor nichts mit dem Computer am Hut hatten, wurde es mit seinem anderen Bedienkonzept sogar zum idealen Erstgerät.

Vor allem subjektiv

Aber Vorsicht! Wenn jemand davon spricht, dass ein bestimmtes Gerät, eine bestimmte Ausstattung etc. optimal ist und man nichts anderes benötigt, um glücklich zu sein, dann sollte man aufmerksam werden. Es handelt sich um eine subjektive Einschätzung. Wenn ich sage, dass ich beim Auto auf das Vorhandensein eines Tempomats und einer manuellen Klimaanlage achte, denn mehr braucht der Mensch nicht, dann wird mit Sicherheit jemand aufschreien und behaupten, dass ohne automatische Klimaanlage gar nichts geht. Und der Nächste wird erklären, dass er seit 30 Jahren ohne Tempomat unterwegs ist und so etwas Unnötiges auch die nächsten 30 nicht verwenden wird.

Objektiver Input

Auch dieser Beitrag ist somit subjektiv gehalten und darf es auch sein, denn der Blog ist dazu gedacht, dass wir von der objektiven Linie, die wir ansonsten als Mitarbeiter des VKI vertreten, abweichen dürfen. Meinen objektiven Input habe ich im Übrigen bereits geliefert, nämlich mit der Aussage: Es ist nicht so, dass jeder ein Tablet besitzen muss. Was ich sonst noch an Objektivem dazu beitragen kann, ist ein Link zu unserem Produktfinder Tablets, kostenlos zugänglich für alle unsere KONSUMENT-Abonnenten.

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