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Daten schon gesichert?

Ein Backup spart Ärger, Kummer und Geld

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Ein Backup kann einem den Tag retten, zum Beispiel auf einer externen Festplatte (Bild: Markus Gann/Shutterstock.com)

Der World Backup Day erinnert uns an das, was längst Routine sein sollte.

Hand aufs Herz! Hätten Sie ihn fast schon wieder versäumt? Ich rede vom „World Backup Day“, also dem Welttag der Datensicherung am 31. März jeden Jahres. Zweifellos einer der sinnvolleren der zahlreichen jährlich wiederkehrenden Welttage. Natürlich hätte ich Sie auch früher daran erinnern können, aber in Wahrheit ist ein Backup keine Frage des Datums. Es sollte im Optimalfall eine Selbstverständlichkeit sein. Letzteres ist freilich bisher nicht der Fall, weshalb ich die jährliche Erinnerung bis auf Weiteres für sinnvoll halte.

Selbstüberwindung
Es geht nämlich bei der Umsetzung einer Backup-Lösung sehr stark um Selbstüberwindung, um Konsequenz und um das Bewusstsein, dass man sich mit regelmäßigem, aber dafür wenig Aufwand viel Mühe, Geld und Kummer erspart. Mühe, weil man andernfalls verloren gegangene Daten zeitraubend zusammentragen oder mit unsicheren Erfolgsaussichten wiederherstellen muss; Geld, weil man dafür möglicherweise professionelle Hilfe in Anspruch nehmen muss; Kummer, weil auch der größte Spezialist nicht immer Wunder wirken kann.

Wovon ich gar nicht erst rede
Davon, dass im Zeitalter von Laptop und Smartphone ein mobiles Gerät unterwegs für immer verloren gehen oder gestohlen werden könnte, rede ich erst gar nicht. Und auch davon nicht, dass es auf dem Asphalt zerschellen oder in die Toilette fallen könnte, was im meinem Bekanntenkreis definitiv bereits passiert ist. Und auch nicht von technischen Defekten. 99 Mal startet das Gerät problemlos und beim 100. Mal bleibt der Bildschirm schwarz. Was dann?

Schmerzlich
Wenn die Telefonnummern und E-Mail-Adressen von Freunden und Bekannten weg sind, ist das sehr ärgerlich und zeigt einem, dass man sich die eine oder andere vielleicht doch auswendig hätte merken sollen. Wenn es sich um persönliche Erinnerungen – z.B. in Form von Fotos oder Videos – handelt, dann ist das schmerzlich. Oder vielleicht sind es Arbeitsunterlagen, die Masterarbeit, ein Buchmanuskript, die Musiksammlung, die Einnahmen-/Ausgabenrechnung fürs Finanzamt etc. etc. Jeder Nutzer weiß selbst am besten, welche Dokumente ihm wichtig sind.

Verlust eingrenzen
Ich habe in einem früheren Blogbeitrag schon einmal einen Kollegen zitiert, der meinte, dass wir in unserer modernen, hoch technisierten Zeit mit dem Verlust von Daten leben müssen. Nichts in der digitalisierten Welt ist für die Ewigkeit gemacht. Das ist wohl wahr. Aber wir können durch aktives Handeln dazu beitragen, dass sich dieser Verlust in erträglichen Grenzen hält. Und man erspart sich die originellen Sprüche weniger mitfühlender Zeitgenossen nach dem Motto: Kein Backup, kein Mitleid!

Denken Sie daran!
Schon ein gelegentliches Backup kann Ihnen den Tag retten! Noch besser ist freilich, wenn es regelmäßig stattfindet.

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2 Kommentare

H

Sie sprechen mir aus dem Herzen! Darum war es für mich auch kein unlösbares Problem, als die Festplatte meines PC den Geist aufgab. Eine externe Festplatte und das Programm Synchromagic lösten nach dem Festplattentausch das Problem im Nu. Herzliche Grüße und weiter so!

 

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