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Foto: Shutterstock, aleksandr pasechnik

Öko.Logisch

Der allerambitionierteste Selbermacher bin ich nicht. Aber insbesondere für mehr Nachhaltigkeit in meinem Leben komme ich dann doch in die DIY-Gänge.

Zum Beispiel vergangenes Jahr, als ich mich an einer selbst gemachten Deocreme versuchte – ich habe darüber berichtet. Und diese Creme, muss ich mich selber loben, war und ist der volle Erfolg.

Zur Erinnerung: Es reichen zwei Zutaten, um geruchsneutral durch den Sommer – und sämtliche andere Jahreszeiten auch – zu kommen: Bio-Kokosöl (kalt gepresst, nativ) und das gute alte Natron (Natriumhydrogencarbonat – E500).

Vor zwei Monaten habe ich eine neue Mischung ausprobiert. Wie schon vermutet, reicht auch die halbe Menge Natron aus, also 25 g auf 50 ml Kokosöl. Die Deocreme büßt nichts (oder sagen wir kaum etwas) von ihrer Wirkung ein, lässt sich aber angenehmer, also mit einem weniger sandigen Gefühl, auftragen.

Genauso ansprechend wie die Wirkung ist der Preis: rund 2,50 Euro für ein 250-ml-Glas Kokosöl und knapp 50 Cent für das Natron. Macht 3 Euro für ein Jahr Anwendung (im Kühlschrank aufbewahrt, hält die Deocreme mehrere Monate). Gut, industriell gefertigte Deos, deren ellenlange Zutatenlisten nur Chemiker zu dechifrieren wissen, können da vielleicht mithalten – und haben womöglich auch eine durchaus gute Wirkung (wobei, unsere aktuellen KONSUMENT-Testergebnisse sind nicht so berauschend). Deocremen aus dem Reformhaus bewegen sich aber in ganz anderen Preisdimensionen, da kosten 50 ml schnell mal 10 Euro oder mehr.

DIY-To-do-Liste

Abgesehen von der Verfeinerung des Deocreme-Rezeptes war ich heuer noch ein wenig DIY-faul. Das eine oder andere habe ich mir aber vorgenommen. Jetzt, da die Gartencenter wieder offen sind, werde ich mich an die Bienen- und Insekten-adäquate Gestaltung meiner bescheidenen, aber doch vorhandenen Balkonflächen machen. Hm, ob das eng definiert überhaupt unter DIY fällt? Egal.

Darüber hinaus ganz weit oben auf meiner DIY-To-do-Liste: Gläser kaufen und mich ans Eingemachte machen.


Vor drei Jahren habe ich eine "Klima-Box" gebaut: hier zum nachlesen.

Sind Sie auch ein Selbermacher? Schreiben Sie mir: per Mail an mstingl@konsument.at oder gleich hier unten in der Kommentarfunktion.

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