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Energiesparen

Reden wir darüber

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Hand am Thermostat-Knopf (Bild: Shutterstock, Olivier Le Moal)

Wir alle wollen ein gutes Leben führen, na klar. Aber ein wenig runter vom Gas, das kann nicht schaden, meinen Sie nicht auch? Energiesparen ist das Gebot der Stunde. Nicht erst seit dem Ukraine-Krieg. 

Diesen Kommentar wollte ich schon vor Monaten schreiben. Aber es kam offenbar immer etwas dazwischen. Beziehungsweise dachte ich wohl auch, dass das andere für mich erledigen werden. Irgendwie typisch österreichisch. Asche auf mein Haupt. Worum geht es? Ums Energiesparen. Ein unliebsames Thema, das ist mir klar. Aber ich ärgere mich schon seit Monaten, dass die Aufrufe zum Energiesparen hierzulande so kleinlaut, kaum wahrnehmbar, nachgerade inexistent sind. Dabei ist es das Gebot der Stunde. Nicht erst seit dem Ukraine-Krieg.

Also versuche ich mein Glück: Sparen Sie Energie. Bitte. Denn wie heißt es so schön: Jede Kilowattstunde Energie, die nicht gebraucht wird, ist die nachhaltigste. Insbesondere, wenn sie fossilen Ursprungs ist. Vor dem Hintergrund der Klimakrise ist es schlichtweg eine Bürger-, eine Menschenpflicht, seinen eigenen Umgang mit Energie kritisch zu hinterfragen. Es geht nicht um Selbstkasteiung, aber um nichts weniger als einen gesamtgesellschaftlichen Wandel. Die Politik kann (und muss) die Rahmenbedingungen vorgeben. Getragen wird der Wandel aber von jeder und jedem von uns.

Wir haben es selbst in der Hand. Buchstäblich. Finger weg vom Einschaltknopf der Klimaanlage, so lang wie irgend möglich. Lieber clever stoßlüften und Fensterflächen gut beschatten. Finger weg vom Autoschlüssel, um für einen Liter Milch zwei Kilometer zum nächsten Supermarkt zu fahren. Das Fahrrad ist die in jeder Hinsicht bessere Variante. Finger weg vom Thermostat im Winter. 21 Grad plus Pullover sind wahrlich aushaltbar. Die Liste an Tipps ist lang und Sie haben sie schon oft gelesen. Quantenphysik ist das alles nicht. Eher Hausverstand einschalten – auch das haben wir selbst in der Hand.

Ein gewaltfreier Akt der Solidarität

Und noch ein Gedanke zum zuvor erwähnten Ukraine-Krieg. Viele fragen sich: Wie kann ich einen Beitrag leisten? Ganz einfach, sparen Sie Energie – ein völlig gewaltfreier Akt der Solidarität. Mit jedem Kubikmeter Gas und jedem Liter Öl, den wir nicht benötigen, machen wir uns weniger erpressbar. 

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2 Kommentare

Bild des Benutzers mstingl

@Johann: Ich möchte eigentlich keine politisch Diskussion vom Zaun brechen. Der Blog firmiert ja unter "Öko.Logisch" und die militärisch-politische Komponente ist nur ein Teilaspekt. Aber Faktum ist, dass Europa mehrere 100 Millionen Euro an Gasrechnung nach Moskau überweist - pro Tag.  Und deshalb wird das Militärbudget nicht kleiner. 

J

Die Militärbudget von wird Trotz Sanktionen nicht weniger die Chinesen und Inder kaufen das Gas und Öl und Europa zahlt einen sehr hohen Preis dafür darum finde ich die die Aufforderung zum Energiesparen als sehr unangebracht gegenüber der Bevölkerung 

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