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Facebook: Kleine Erinnerungshilfe

Die persönlichen Daten herunterladen

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Facebook-Daten herunterladen (Bild: Kaspars Grinvalds / Shutterstock.com)

Facebook hat ein langes Gedächtnis. Als Nutzer kann man in seine eigene Social-Media-Vergangenheit Einblick nehmen.

Der Mensch vergisst vieles, was nicht immer ein Nachteil sein muss; Facebook dagegen vergisst nichts, was nach den Enthüllungen der vergangenen Wochen (Stichwort: Cambridge Analytica) schon beunruhigend ist. Ich empfinde es zumindest so, weiß aber, dass die Meinungen darüber geteilt sind.

Downloadmöglichkeit

Unabhängig davon möchte ich allen, die schon länger auf Facebook unterwegs sind, Folgendes nahelegen: Nach Klick auf das kleine Dreieck rechts oben ihr Aktivitätenprotokoll aufzurufen bzw. überhaupt ihre auf Facebook gespeicherten Daten herunterzuladen. Letzteres geht ebenfalls über einen Klick auf das Dreieck und >>Einstellungen<<. Unter >>Allgemein>> (oder alternativ in der linken Spalte) klickt man dann auf >>Deine Facebook-Informationen<<. (Alle, die diesen Beitrag demnächst in der Juni-Ausgabe von KONSUMENT lesen, werden sich vielleicht darüber wundern, dass der dort beschriebene Weg nicht exakt mit dem aus diesem Blogbeitrag übereinstimmt. Der Grund dafür: Facebook hat in den vergangenen Tagen lobenswerterweise sowohl die Auffindbarkeit der Downloadmöglichkeit als auch die Vollständigkeit der gelieferten Informationen verbessert).

Ansicht im Browser

Weiter geht es jedenfalls mit Klick auf >>Deine Informationen herunterladen<<. Nun hat man diverse Auswahlmöglichkeiten, vor allem betreffend den Zeitraum und die Art der Informationen. Beim ersten Mal sollte man aber keine Einschränkungen vornehmen, nur die Medienqualität kann man reduzieren, um Speicherplatz zu sparen. Als Format belässt man am besten HTML. Der nächste Schritt ist >>Datei erstellen<<. Damit fordert man die Daten an, die dann innerhalb kurzer Zeit als ZIP-Datei zur Verfügung gestellt werden. Hat man sie im Windows-Explorer extrahiert, kann man sie im Browser betrachten.

Und wozu das alles?

Einfach als kleine Erinnerungshilfe, wie viel von sich man bereits freiwillig preisgegeben hat, indem man eigene Beiträge gepostet und die von anderen gelikt, kommentiert und geteilt hat. Der Blick in die eigene Social-Media-Vergangenheit kann durchaus zum Nachdenken anregen. Vor 5 bis 10 Jahren waren wohl die Wenigsten von uns so sensibel wie heute, wenn es um den Schutz der Privatsphäre geht. Leider, denn – wie gesagt – Facebook vergisst nichts.

 

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