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Gut aussehen im Videochat

Wie man sich vor der Kamera ins rechte Licht rückt

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Ein Paar beim Videochat. (Bild: Dmytro Zinkevych/Shutterstock.com)

Eine der Hürden beim Videotelefonieren ist nicht technischer, sondern aussehenstechnischer Natur.

Die Tatsache, dass ich in einem größenmäßig überschaubaren und an einem Ort konzentrierten Unternehmen arbeite, bringt aus meiner Sicht viel Positives mit sich. Unter anderem sind mir Videokonferenzen bis vor Kurzem erspart geblieben, und auch privat habe ich das Sprechen ohne parallele Bildübertragung bevorzugt, sofern nicht ohnehin ein persönliches Treffen möglich war.

Veränderungen                               

Dann hat ein kleines Virus große Veränderungen mit sich gebracht. Zu Hause bleiben, einander besser nicht mehr direkt begegnen – natürlich drängen sich da die neuen Medien auf, um weiterhin (Blick-)Kontakt halten zu können. Technisch gesehen ist ein Videochat auch für Laien leicht zu bewältigen. Trotzdem gibt es gewisse Stressfaktoren. Auf die hat mich eine ältere Bekannte hingewiesen, die häufig per WhatsApp mit ihrer Schwester in Übersee Kontakt hat. Das mit den Videos, so meinte sie, hätten sie schon aufgegeben. Keine von ihnen wolle nämlich dem Gegenüber ihre Falten zur Schau stellen.

Geschneuzt und gekampelt

Nun kann man einem Argument, das auf der menschlichen Eitelkeit fußt, schwer etwas entgegensetzen. Tatsächlich merke ich, wie ich seither verstärkt darauf achte, mich „geschneuzt und gekampelt“ (und meist auch rasiert) vor die Kamera zu setzen. Als ich dann noch die weiter unten stehenden Tipps entdeckt hatte, war ich eine halbe Stunde lang damit beschäftigt, die passende Beleuchtung, die beste Kameraposition und die korrekte Sitzhaltung zu finden. Jetzt steht noch die Gestaltung des Hintergrunds auf der Liste.

Tücken abseits des Technischen

Belächeln Sie mich nun? Oder habe ich Sie nervös gemacht? Auf jeden Fall gibt es abseits der rein Technischen gewisse Tücken, an die man nicht sofort denken würde. Wenn man ihnen nicht entgehen kann oder will, dann sollte man in einer Art damit umgehen, in der man sich wohlfühlt. Und nun muss ich rasch mein Videokonferenz-Hemd holen …

Tipps und Tricks

  • Eine der „Schönheitsfallen“ sind die üblichen Weitwinkelobjektive. Auf gleicher Ebene oder gar von oben herab in die Kamera zu schauen, sollte man vermeiden. Den besseren Aufnahmewinkel erhält man, wenn die Kamera leicht oberhalb positioniert ist.
  • Auch sollte man keinesfalls liegen, sondern aufrecht sitzen und – wie beim Porträt-Fotografen – den Oberkörper etwas zur Seite drehen, während der Kopf gerade bleibt.
  • Weiters spielen der Lichteinfall und die Lichtfarbe eine Rolle. Gute Ausleuchtung von vorne ist Pflicht. Bei Tag am besten in Richtung Fenster schauen, abends von warmem, rötlichem Licht anstrahlen lassen. Dabei darf es nicht zu grell sein bzw. kann es auch von einer hellen Wand reflektiert werden.
  • Sollte das Kameraobjektiv verschmiert sein, ist das kein Problem. Mit dem Finger darüberzuwischen, ist sogar ein alter Trick, um einen „Weichzeichnereffekt“ zu erzeugen, welcher der Haut schmeichelt und glänzende Stellen abmildert.
  • Übrigens: Die Gesprächssituation wird realer, wenn man den Blick regelmäßig vom Bildschirm weg und auf die Kamera richtet. Nur dann hat das Gegenüber das Gefühl, dass man ihm direkt in die Augen schaut.

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