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Ich glaub‘ ich „Spinne“

So gefährlich ist Testen beim VKI

Beim Kurztest eines Granatapfelentkerners staunten meine Kolleginnen und ich nicht schlecht, als plötzlich eine (exotische) Spinne herauskrabbelte.

Testen ist ja manchmal schon aufregend! blush Ich bin eigentlich in der Onlineredaktion tätig, aber gelegentlich darf ich einen Ausflug in die Testabteilung bei uns machen. Zugegeben, das Nachfolgende klingt aufregender, als es tatsächlich war. Aber einige unter Ihnen haben vielleicht schon eine ähnliche Situation erlebt und können die Aufregung die bei uns herrschte nachvollziehen.

Um was geht’s? Für ein Video zu einem hilfreichen Küchenutensil durfte ich letztens als ‚Handmodel‘ ran.

Ein Granatapfelentkerner – darauf hat die Menschheit gewartet!

Das von uns getestete Produkt soll in nur wenigen Minuten fleckenfrei und spritzlos einen Granatapfel entkernen. Ich weiß nicht, wie es bei Ihnen ist, aber wenn ich versuche einen Granatapfel zu entkernen, dann schaut die Küche (inkl. mir) nachher aus als … Sie wissen schon! Dieses Küchenutensil, bestehend aus 3 Teilen (Schüssel, grobes Sieb und kuppelförmige Abdeckung), soll solche Folgen angeblich vermeiden. Als Granatapfelliebhaber, wie ich einer bin, muss ich natürlich sofort wissen wie und ob das Ding funktioniert. So melde ich mich als Laie freiwillig für den Kurztest.

Alle Details sowie die genaue Funktionalität des Granatapfelentkerners lesen Sie in unserem Kurztest auf konsument.at/granatapfelentkerner122016.

Hier sehen Sie unser Kurztest-Video dazu:

Granatapfelentkerner im VKI-Kurztest

 

Die böse Überraschung steckte in der Blüte

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Granatapfelentkerner: Zuerst muss man die Blütenknospe wegschneiden (Bild: VKI)

Kommen wir nun zum eigentlichen Höhepunkt des Blog-Beitrages. Beim Kurztest haben wir insgesamt 2 Granatäpfel entkernt. Einen für die Produktion des Testvideos und einen zweiten zum Fotografieren des Produktes. Und dabei kam es auch zum Zwischenfall.

Wie im Video ersichtlich, muss zuerst der Blütenstumpf des Granatapfels weggeschnitten werden, damit anschließend die Kerne herausgeklopft werden können. Enge, schützende Unterschlüpfe sind aber leider bei Kriech- und Spinnentierchen sehr beliebt. Und so störte ich bei meinem Messerschnitt das behagliche Heim einer kleinen weißen Spinne.

„Aaaaahhhh“

kreischten wir Mädels am Set alle auf einmal, als die Spinne plötzlich ein Lebenszeichen von sich gab, aus der Blüte fiel und am Boden herumkrabbelte.

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Weiße Spinne. Eine ähnliche war im Granatapfel. (Bild: henrik-larsson/Shutterstock.com)

*Stampf* war die Kurzschlussreaktion einer Kollegin. Mein Puls sank wieder und ich fühlte mich wieder in Sicherheit. Bis heute wissen wir nicht, um welche Spinne es sich handelte. War sie vielleicht exotisch? Giftig? Tödlich? surprise Um ehrlich zu sein – ich will es gar nicht wissen. Ich habe zwar keine Spinnenphobie – aber dennoch fühlte ich mich in dem Moment bedroht von dem kleinen weißen Ding. Hatte die Spinne doch auch einen sehr dicken Körper. Ironischerweise hatten wir ja eine Kamera und ein Handy beim Test dabei – aber vor lauter Schreck haben wir kein Foto der Spinne zu Stande gebracht. Das gezeigte Bild schaut ihr aber sehr ähnlich.

Wissen Sie um welche Spinne es sich dabei handeln könnte? Oder ist Ihnen schon mal etwas Ähnliches passiert? Hinterlassen Sie mir gerne einen Kommentar. smiley

Mein persönliches Fazit des Erlebnisses

Wenn ich mir künftig einen Granatapfel kaufe, werde ich jedenfalls die Blüte kontrollieren, bevor er in den Einkaufswagen wandert. Sollte ich weiße Spinnenfäden in der Knospe sehen, kenne ich mich aus.

Dennoch kann ich für meinen Teil sagen, dass ich trotz Spinnenzwischenfall mehr als zufrieden mit dem Ergebnis des Entkerners war und ihn mir selbst zulegen werde. Erspare ich mir künftig doch hoffentlich viel Zeit beim Entkernen und Hinterherputzen sowie schmutzige Wäsche waschen. wink

Ein Hinweis noch zum Preis: Unsere Testabteilung kaufte den Granatapfelentkerner im Handel um 14,90 Euro. Onlineshoppingaffin wie ich bin, habe ich mir das Teil über Amazon um weniger als die Hälfte (6,36 Euro) bestellt. Mein Tipp daher: Schauen Sie sich ruhig um alternative Angebote um, bevor Sie zuschlagen!

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