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Smarte Menschen in der Smart City

Fortschritt nicht um jeden Preis - das ist wirklich smart

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Smart City: Vernetzung ja, Überwachung nein (Bild: Vasin Lee / Shutterstock.com)

Smart City: In den USA regt sich von unerwarteter Seite Widerstand gegen die lückenlose Überwachung.

„Smart City“ ist ein Begriff, der seit der Jahrtausendwende durch die Medien und die städtischen Planungsbüros geistert. Im Prinzip geht es darum, Städte umweltfreundlicher, effizienter, nachhaltiger und lebenswerter zu gestalten.

Alles vernetzt, alles überwacht

Natürlich hat die City erst dann die höchste Stufe ihrer Intelligenz erreicht, wenn alles miteinander vernetzt ist. Das bedeutet in letzter Konsequenz lückenlose Überwachung im öffentlichen Raum inklusive Speicherung und Verarbeitung gewonnener Daten. Noch ist dies Zukunftsmusik, allerdings nicht erst von übermorgen, sondern bereits von morgen.

Privatsphäre hat Vorrang

Gegen solche Aussichten regt sich nun aber einem Bericht des Online-Magazins Futurism.com zufolge in einigen US-amerikanischen Städten der Widerstand – und zwar nicht nur der Bevölkerung, sondern vor allem auch der städtischen Behörden. Die Aufgabe der Privatsphäre im Austausch gegen ein „sicheres“ Leben erscheint doch nicht so erstrebenswert.

Die Hoffnung lebt

Ich meine: Menschen (und Behördenvertreter), die sich bei aller Befürwortung des Fortschritts einen kritischen Blick bewahrt haben, sind wirklich smart und geben Anlass zur Hoffnung.

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