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Zum Kaufen gezwungen?!

Was Sie machen können, wenn Ihnen Verkäufer_innen zu aufdringlich werden.

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Ein Schaufensterbummel durch Wien's Einkaufstraßen kann ein Vergnügen sein oder auch nicht...

Eine Konsumentin kam zu mir in den Shop um mir von einem Einkaufsbummel durch die Wiener Innenstadt hzu berichten. So weit so erfreulich - bis sie sich in einem kleinen Geschäft wieder fand, wo ihr der Verkäufer sprichwörtlich auf die Pelle rückte. Der Mann redete unablässlich auf die Kundin ein und stellte sich dabei in  so in den Weg, dass ein schnelles Verlassen des sehr engen Geschäftslokal der Kundin unmöglich erschien. Die Konsumentin entschied sichschliießlich dazu das sehr teure und für Sie vollkommen nutzlose Produkt zu kaufen, da sie keine andere Möglichkeit sah, sich aus dieser Lage zu befreien. Jetzt könnte man natürlich sagen:"Naja, der Verkäufer  hat nur seinen Job gemacht und er wollte nur seine Ware anpreisen. Und das mit dem in den Weg stellen war nur den beengten Gegebenheiten geschuldet."

Das mag alles sein und doch raten wir Ihnen Ihrem eigenen Gefühl zu trauen und diesem auch Ausdruck zu verleihen.

Wenn Sie die angebotene Ware nicht überzeugt oder einfach nicht das ist wonach sie suchen, dann kaufen Sie diese nicht. Fühlen Sie sich nicht verpflichtet Ware zu kaufen, nur um dem Druck des Verkäufers/ der Verkäuferin nachzugeben. Ein klares "Nein" sollte auch nach langen Bitten und Betteln ausreichen. Sollten Sie sich bedroht fühlen, dann sagen Sie ihrem Gegenüber, dass Sie das Geschäft jetzt verlassen wollen. Sollte sich dann der Verkäufer / die Verkäuferin weiter bedrängen, zögern Sie nicht die Polizei zu rufen. Diese kommt auf jeden Fall und kann Sie aus dieser misslichen Lage befreien.

Nebst den oben genannten Punkten riet ich der Konsumentin weiters dem Konzern, dessen Produkte in dem Geschäft verkauft werden, ein E-Mail zu schicken. Darin sollte Sie die über die für Sie bedrohlich empfunden Geschätspratiken der Filiale in Wien berichten.

Ob der Konzern zu dem Beschwerdemail Stellung nahm ist nicht bekannt. Fest steht, dass die Konsumentin den Laden auf keinen Fall mehr betreten wird und beim nächsten Mal sich keinen Einkauf mehr aufschwatzen lässt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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