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Der Wert der Wahrheit
Eine nicht nur mediale Debatte – und was das mit Extrawurst zu tun hat

JT17-Kiefmann

Ich war bei den Österreichischen Journalismustagen, wo sich die Branche heuer mit dem Wert von Wahrheit in Zeiten von Fake News beschäftigt hat. Brauchen wir noch traditionelle Medien? Was sind uns ihre Informationen wert?

Früher lautete die Antwort auf die Frage, was Qualitätsjournalismus auszeichnet, ganz klar: Objektivität. Gleichzeitig ist kaum ein Begriff unter Journalisten seit Jahrzehnten so umstritten. Wer kann schon tatsächlich objektiv sein? Jede Themenauswahl, jede Frage in einem Interview, jede Formulierung eines Satzes ist schließlich ein subjektiver Akt, getätigt von einem Menschen.

Telefonieren ohne Beigeschmack
Fairphone

Ein Smartphone, das so nachhaltig wie derzeit möglich produziert wurde - das wollte ich haben. Meine Erfahrungen mit dem "Fairphone".

Wer sich beruflich mit nachhaltigem Konsum auseinandersetzt, muss ein gewisses Maß an Schizophrenie ertragen können. Man versucht, seine Leserinnen und Leser zu ermutigen, beim Einkaufen und Konsumieren immer auch die sozialen und ökologischen Folgen seines Handelns im Kopf zu behalten. Selber aber muss man sich eingestehen, dass man diesen Anspruch nicht tagtäglich erfüllen kann.

Geocaching-App
Neues Preismodell sorgt für Aufruhr

Ein Geocaching-Versteck in einem Baumstamm. (Bild: Brindlmayer/VKI)

Geocaching, oder auch das Suchen nach Tupperware in freier Wildbahn, ist mittlerweile eine weit verbreitete und überaus beliebte Freizeitbeschäftigung. Auch ich bin dem Rätselspaß verfallen. Doch kürzlich gab es eine App-Änderung, die mich zu einer äußerst unzufriedenen Konsumentin macht. no

Geo – was? – caching

Im Internet ist immer April
Fake oder nicht, das sollte schon die Frage sein

Mittels Internet-Werkzeugen Fake News auf der Spur (Bild: Luchenko Yana / Shutterstock.com)

Laut Wikipedia ist die Redensart „in den April schicken“ im deutschen Sprachraum seit dem Jahr 1618 belegt. Trotzdem fallen wir auch heute noch auf Aprilscherze herein, die dank Internet eine neue Dimension erreichen. In gewisser Weise ist im Netz freilich jeden Tag der 1. April, und es wird zunehmend schwieriger, in der Nachrichtenflut wahr von falsch zu unterscheiden.

Schwindendes Vertrauen

Gleichzeitig ist auch das Vertrauen in die klassischen Medien diesbezüglich gesunken. Man wirft ihnen tendenziöse Berichterstattung und verfälschte Darstellungen vor und sucht nach alternativen Informationsquellen. Die finden sich eben nicht zuletzt im Internet.

Vegganer oder Veganer…..
das ist hier die Frage!

Bild Avocados (Shutterstock)

Nein, das ist kein Schreibfehler. Vegan zu leben ist eigentlich  längst out. In Blogs, Foren oder auf Instagram liest man nun von vegganer Ernährung. Dabei  wird auf jegliche tierische Produkte verzichtet, Eier werden trotzdem gegessen. Das Wortspiel ergibt sich aus den Begriffen Veganer + egg (Ei). Kritik gibt’s mittlerweile von "echten" Veganern, weil diese Kostform ja eigentlich nicht mehr vegan ist….

Die Idee, das Thema zu einem Blog-Thema zu machen entstand an einem Wochenende im Freundeskreis. M. fragte nach, was es mit dem vegganen Trend auf sich hat. Als ich ausholte, und zu erzählen begann, unterbrach mich M. „Nein, nicht vegan, des was i eh. Ich mein veggan, doppel-g.! Also die, die auch Eier essen“. Dieser Begriff war mir bis dato neu, fand ich aber amüsant. Und da Ostern vor der Tür steht, ist das Thema nicht ganz unpassend….

Böse Kommentare, vergiftete Artikel: Anonymität im Internet
Über Foren, Kommentare und ein Buch von Ingrid Brodnig

Auch in Foren, Blogs und Kommentaren kommt es auf den guten Ton an: ein Buch von Ingrid Brodnig gibt Einblicke in die Tiefen der Anonymität (Bild: aysezgicmeli/Shutterstock)

Die frühere Falter- und profil-Redakteurin Ingrid Brodnig veröffentlichte vor ein paar Jahren ein Buch über Foren, Kommentare und Trolle (anonyme Online-Störenfriede): „Der unsichtbare Mensch. Wie die Anonymität im Internet unsere Gesellschaft verändert“ (Czernin Verlag 2014). Vieles aus dem Buch lässt sich auch auf unsere Foren und die Kommentare auf konsument.at übertragen.

Hier die Essenz des Buches:

Zum Kaufen gezwungen?!
Was Sie machen können, wenn Ihnen Verkäufer_innen zu aufdringlich werden.

Ein Schaufensterbummel durch die Wien's Einkaufstraßen oder Einkaufszentren kann ein Vergnügen sein oder auch nicht...

Eine Konsumentin berichtete mir von einem Einkaufsbummel durch die Wiener Innenstadt. So weit so erfreulich bis sie sich in einem kleinen Geschäft wieder fand wo ihr der Verkäufer gerade zu auf die Pelle rückte. Der Käufer redete unablässlich auf die Kundin ein und als wenn das nicht noch genug sei, stellte er sich auch nach ihr in den Weg so das ein schnelles Verlassen der Kundin unmöglich erschien.

"Der VKI hilft!"
Backstage beim Making-of der neuen Kampagne

Alexandra (rechts) und ich (links) Backstage beim Making-of der VKI-Kampagne. (Bild: Stefan Joham)

Alfons Haider, Marika Lichter, Josef Broukal, Reinhard Gerer, Johanna Setzer, Florian Ragendorfer, Louis Schaub und Angelika Niedetzky. Was haben sie alle mit dem VKI zu tun?

Meine Kollegin Alexandra und ich (Bild oben) durften hautnah beim Entstehen der neuesten VKI-Kampagne mit dabei sein. Das war ein aufregender Tag für uns. Wir blickten hinter die Kulissen im W24-Studio und bekamen ein Gefühl dafür, wie viel Zeit, Personal und Material in ein solches Projekt fließen. Außerdem hatten wir die Möglichkeit, ein paar bekannte österreichische Persönlichkeiten zu interviewen.

Microsofts Liebesbedürfnis ...
... und wie es der Konzern trotzdem wieder schafft, sich durch Zwangsbeglückung unbeliebt zu machen

Microsoft-Zentrale im Silicon Valley (Bild: jejim / Shutterstock.com)

Sie verwenden Windows 7 und möchten zumindest bis zum Supportende im Jahr 2020 dabei bleiben? Dann können Sie nur hoffen, dass Ihr vorhandener Rechner durchhält. Flirts zwischen alter Software und neuen Geräten sieht man bei Microsoft nämlich gar nicht gern.

Windows nicht nur brauchen, sondern es lieben

Der neue Microsoft-Chef Satya Nadella ist 2015 mit ehrgeizigen Zielen angetreten. Das Bestreben müsse es sein, dass die Menschen Windows nicht nur verwenden, weil sie es brauchen, sondern weil sie es lieben, heißt es im Leitbild, das er damals an alle Mitarbeiter ausgesandt hat.

#snap #edit #post
Fotografieren mit dem Smartphone

(c) Franziska Kiefmann, VKI

Fortbildung ist uns beim VKI sehr wichtig. Diese Woche durften wir die Knipskenntnisse mit unseren Smartphones verbessern. Ein Workshop der sich definitiv ausgezahlt hat und sehr viel Spaß machte.

Die besten und schönsten Fotos werden wohl nicht mit Smartphones gemacht. Das ist klar. Profis greifen zu Spiegelreflexkameras mit teuren Objektiven, Blenden, Stativen und was für Zubehör es sonst noch gibt. Für den Social Media Bereich, wo es schnell gehen soll und Authentizität wichtig ist, sind Handyfotos aber durchaus üblich und ausreichend. Das Erlangen eines gewissen Knowhows beim Fotografieren mit unserem „ständigen Begleiter“ war demnach Thema unseres letzten Workshops.

1. Fotografieren

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