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Da haben wir den (Mutterkuchen-) Salat...
….oder wie schmeckt eigentlich Plazenta?

Mutterkuchensalat gefällig? (Bild: bonchan/Shuttertstock)

Die Plazenta nach der Geburt zu essen ist gut für Mutter und Kind, glauben manche. Experten warnen: Auch Schwermetalle, Bakterien oder Viren können enthalten sein.

Es begann mit einer Zuschrift: „Ist das Essen der frischen Plazenta nun gesund oder aber sogar gesundheitsschädlich?“ Reaktionen der Kollegen: Was? Na….gefolgt von Gelächter und Ratlosigkeit bis hin zu „mir wird schlecht“. Einstimmig: „Des schreit nach einem Blog-Thema“.

Nach Plaudern mit Kollege T., hatte ich sogleich die Konversation mit seiner ehemaligen Schulkollegin (Hebamme!) in meinem Postfach:

"Kollege T: Kannst Du mir was über Plazentaparties berichten?

Hebamme: What? Na.

Weihnachten, Geburtstag, Firmenjubiläum
Unfassbar, was man alles schenken kann

„Wohin mit dem Geschenk“? – Fragen Sie sich das auch manchmal? Ich persönlich liebe „Geschenke, die man nicht anfassen kann“ oder solche „die wieder verschwinden“ (Essen!). Niemand will, dass sich die Beschenkten Lagerräume anmieten müssen, für z.B.: Armbänder, Bücher, CD´s, DVD´s, Eierkocher, Fantasyromane, Gutscheine, Hasen, Indoor-Bikes, Joysticks, Ketten, Liebesromane, Mützen, Nippes, ...

Müssen Konsumenten staatstragend sein?
Zum Thema Lobbying

Lobbyisten vertreten oft die absonderlichsten Interessen, Warum dürfen das Konsumenten nicht?

Lobbyismus, oder sagen wir besser Interessenvertretung, ist ein wichtiger Grundpfeiler im vorherrschenden Demokratieverständnis. Verschiedenste gesellschaftliche Gruppierungen versuchen, die Politik und die öffentliche Meinung in ihrem Sinn zu beeinflussen. Jeder, der sich berufen fühlt, kann hier mitmachen – ob es sich um einen Briefmarkensammlerklub handelt oder um einen Bienenzüchterverein.

Amazon: Schluss mit gekauften Bewertungen
Der Online-Handelsriese verbietet Rezensionen auf Basis bereitgestellter Produkte. 500.000 Bewertungen wurden bereits gelöscht. Das löst zumindest für Amazon einen Teil des Problems.

Amazons Club der Produkttester, Vine, war mir seit jeher suspekt. Sicher, ich würde mir auch gerne mein Wohnzimmer mit LCD-TVs und anderen schönen Dingen vollstopfen oder sie zumindest kostenlos ausprobieren. Aber ehrlich: Wäre ich dann bei der Rezension unbeinflusst und würde sagen, dass es sich um ein Glumpert handelt, wenn es so ist? Andererseits sagt Amazon, dass negative Rezensionen okay gehen. Mag sein, ich hab's nicht überprüft. Anders schaut es aus, wenn einem der Hersteller selbst ein Produkt zur Verfügung stellt und Geschenke oder Vorteile in Aussicht stellt. Vielleicht versteckt man verklausuliert ein bisschen Kritik, aber schlechter als durchschnittlich schneidet ein solches Produkt wohl kaum ab. Genau das war Amazon nun selbst ein Dorn im Auge.

Bewertungen sind dazu da, um andere Interessenten vorab zu informieren, nicht um ihnen ein Produkt anzupreisen, weil es eigentlich eh nicht ganz so schlecht ist.

Wenn die Kombitherme den Dienst versagt ...
Reparatur oder Neuanschaffung?

Kürzlich kam der Heizungstechniker zum jährlichen Thermenservice zu mir nach Hause. Und es passierte, wovor sich jeder, der so ein Gerät daheim hat, fürchtet: Der Installateur riet dringend zum Kauf einer neuen Therme. Denn bei etlichen Innenteilen des Gerätes hatte sich Rost breit gemacht. Dazu kamen zu hohe Kohlenmonoxidwerte. Kostenpunkt: mehrere tausend Euro. Welche Erkenntnisse ich bei diesem Servicetermin gewonnen und warum ich meine alte Therme behalten habe, lesen Sie im Folgenden.

Der Servicetermin: alle Jahre wieder

Alljährlich im Herbst ist es wieder soweit. Ich rufe beim Installateurfachbetrieb an und vereinbare einen Prüftermin für meine Gaskombitherme. Schließlich will ich mit wohlig warmen Räumen durch die Heizsaison kommen. Normalerweise ist es so: Der Techniker kommt, putzt und durchlüftet die Therme. Kurzum, er macht das Gerät fit für die bevorstehende Heizsaison. Diesmal läuft alles anders. Am Tag der Thermenwartung bin ich im Büro und ersuche meinen pensionierten Vater für die Überprüfung in meine Wohnung zu kommen.

Internet der unkontrollierbaren Dinge
Vom Kühlschrank bis zum Toaster, bald werden alle unsere Haushaltsgeräte im Netz hängen. Als ob wir nicht schon genug Probleme hätten.

Die USA Ende Oktober 2016. Auch abseits des Wahlkampfes spielte sich Dramatisches ab: Plötzlich ging bei Netflix, Spotify und Co. stundenlang nichts mehr. Während die Kunden ihre Onlinedienste vergeblich zu erreichen versuchten, waren diese mit der Abwehr einer Internetattacke beschäftigt. Auf den ersten Blick nichts Neues, aber intensiver als je zuvor. Es war, als würden Millionen von Nutzern gleichzeitig den Song eines über Nacht berühmt gewordenen Teeniestars abrufen wollen. Was das mit Samsungs vernetztem Kühlschrank zu tun hat, den ich heuer auf der Berliner Funkausstellung IFA bewundert habe? Mehr als uns allen miteinander lieb ist.

Und kühlen kann man damit auch

Groß, glänzend und mit riesigem Display stand er vor mir. Ein Tablet mit Kühlfunktion, wie ich im Scherz meinte, aber ich gebe zu, dass ich beeindruckt war. Vielleicht war das tatsächlich die zukünftige Schaltzentrale der Haushalte in Berlin, New York, Tokio, Gramatneusiedl, einfach überall. Warum auch nicht? Nie wieder planlos im Supermarkt umherirren, Unnötiges einkaufen und Wichtiges vergessen.

Willkommen zur Liveübertragung
aus Ihrem Kühlschrank!

Auch ohne Klick zum Einkaufsglück
Online-Shopping am PC war gestern. Jetzt wird das Bestellen auf Knopfdruck endlich fassbar: Der Amazon Dash Button ist da!

PC, Smartphone und Drucker sind längst schon vernetzt. Tatsächlich sind wir nur noch einen kleinen Schritt vom Internet der Dinge entfernt, das uns Kühlschränke bescheren wird, die aufschreien, wenn die Milch zur Neige geht und gleich den Einkaufszettel für die Online-Bestellung zusammenstellen. Aber wir können schon ein bisschen in die neuen Zeiten hineinschnuppern, indem wir malerisch über die ganze Wohnung Dash Buttons verteilen.

Befestigt, wo man sie braucht
Genau genommen hängen oder kleben wir die an USB-Sticks erinnernden Geräte genau dort hin, wo wir sie brauchen: Auf die Waschmaschine, in den Badezimmerschrank, neben den WC-Rollenhalter oder den Lagerplatz von Wuffis Futterdosen.

Diesel
Fahrlässig

Trotz VW-Dieselgate dürfen Dieselfahrzeuge die Luft weiterhin mit Feinstaub und Stickoxiden verpesten. Wir alle bezahlen dafür – mit unserer Gesundheit.

VW führte uns alle jahrelang an der Nase herum. Der Konzern verkaufte stinkende, die Luft verpestende Dieselautos als besonders umweltfreundlich. Lug und Trug sind längst aufgeflogen.

In Europa war der VKI Vorreiter, als es darum ging, die vom „Dieselgate“ betroffenen Kunden finanziell zu entschädigen. Beim Feilschen ums Geld und der Diskussion um mögliche Leistungsverluste der mit neuer Software versehenen Motoren kommt mir jedoch ein Aspekt immer wieder zu kurz: Die Kosten für unsere Gesundheit.

Ein Reparaturbetrieb sperrt zu
Schlecht für den Kunden, schlecht für den Fachhandel

Gute Produkte sind zuwenig, es braucht auch gute Reparaturbetriebe in der Nähe. Das sieht auch der Handel so.

Die Firma Electronic Service Center ist insolvent. Ein Reparaturbetrieb musste zusperren und es war nicht irgendein Betrieb. Die ESC servicierten Philips-Seaco Kaffeemaschinen,  Hi-Fi-Boxen von Canton und Elac, Kapselgeräte von Nespresso sowie Grundig- und LG-Geräte. Jetzt müssen sich Handel und Hersteller neue Betriebe suchen, die mangelhafte Geräte servicieren.

Preisabsprachen bei Rauch: Kunde zahlt
1,7 Millionen Euro Strafe

Verbotene Preisabsprachen: Das Kartellgericht verurteilte den Fruchtsafthersteller Rauch zu einer Strafe von 1,7 Millionen Euro. Wer wird sie zahlen – Eigentümer, Mitarbeiter oder Sie als Kunde?

Happy Day, Bravo, Nativa und Willi Dungl – das sind die bekannten Marken des Vorarlberger Fruchtsaftunternehmens Rauch. Schon seit längerem gab es Gerüchte, dass die Bundeswettbewerbsbehörde eine Hausdurchsuchung bei der Firma in Rankweil durchgeführt habe. Der Besuch hatte Folgen. Nun liegt wegen Preisabsprachen ein rechtskräftiges Urteil gegen Rauch vor.

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