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Amazon: Schluss mit gekauften Bewertungen
Der Online-Handelsriese verbietet Rezensionen auf Basis bereitgestellter Produkte. 500.000 Bewertungen wurden bereits gelöscht. Das löst zumindest für Amazon einen Teil des Problems.

Amazons Club der Produkttester, Vine, war mir seit jeher suspekt. Sicher, ich würde mir auch gerne mein Wohnzimmer mit LCD-TVs und anderen schönen Dingen vollstopfen oder sie zumindest kostenlos ausprobieren. Aber ehrlich: Wäre ich dann bei der Rezension unbeinflusst und würde sagen, dass es sich um ein Glumpert handelt, wenn es so ist? Andererseits sagt Amazon, dass negative Rezensionen okay gehen. Mag sein, ich hab's nicht überprüft. Anders schaut es aus, wenn einem der Hersteller selbst ein Produkt zur Verfügung stellt und Geschenke oder Vorteile in Aussicht stellt. Vielleicht versteckt man verklausuliert ein bisschen Kritik, aber schlechter als durchschnittlich schneidet ein solches Produkt wohl kaum ab. Genau das war Amazon nun selbst ein Dorn im Auge.

Wenn die Kombitherme den Dienst versagt ...
Reparatur oder Neuanschaffung?

Kürzlich kam der Heizungstechniker zum jährlichen Thermenservice zu mir nach Hause. Und es passierte, wovor sich jeder, der so ein Gerät daheim hat, fürchtet: Der Installateur riet dringend zum Kauf einer neuen Therme. Denn bei etlichen Innenteilen des Gerätes hatte sich Rost breit gemacht. Dazu kamen zu hohe Kohlenmonoxidwerte. Kostenpunkt: mehrere tausend Euro. Welche Erkenntnisse ich bei diesem Servicetermin gewonnen und warum ich meine alte Therme behalten habe, lesen Sie im Folgenden.

Internet der unkontrollierbaren Dinge
Vom Kühlschrank bis zum Toaster, bald werden alle unsere Haushaltsgeräte im Netz hängen. Als ob wir nicht schon genug Probleme hätten.

Die USA Ende Oktober 2016. Auch abseits des Wahlkampfes spielte sich Dramatisches ab: Plötzlich ging bei Netflix, Spotify und Co. stundenlang nichts mehr. Während die Kunden ihre Onlinedienste vergeblich zu erreichen versuchten, waren diese mit der Abwehr einer Internetattacke beschäftigt. Auf den ersten Blick nichts Neues, aber intensiver als je zuvor. Es war, als würden Millionen von Nutzern gleichzeitig den Song eines über Nacht berühmt gewordenen Teeniestars abrufen wollen. Was das mit Samsungs vernetztem Kühlschrank zu tun hat, den ich heuer auf der Berliner Funkausstellung IFA bewundert habe? Mehr als uns allen miteinander lieb ist.

Auch ohne Klick zum Einkaufsglück
Online-Shopping am PC war gestern. Jetzt wird das Bestellen auf Knopfdruck endlich fassbar: Der Amazon Dash Button ist da!

PC, Smartphone und Drucker sind längst schon vernetzt. Tatsächlich sind wir nur noch einen kleinen Schritt vom Internet der Dinge entfernt, das uns Kühlschränke bescheren wird, die aufschreien, wenn die Milch zur Neige geht und gleich den Einkaufszettel für die Online-Bestellung zusammenstellen. Aber wir können schon ein bisschen in die neuen Zeiten hineinschnuppern, indem wir malerisch über die ganze Wohnung Dash Buttons verteilen.

Diesel
Fahrlässig

Trotz VW-Dieselgate dürfen Dieselfahrzeuge die Luft weiterhin mit Feinstaub und Stickoxiden verpesten. Wir alle bezahlen dafür – mit unserer Gesundheit.

Ein Reparaturbetrieb sperrt zu
Schlecht für den Kunden, schlecht für den Fachhandel

Gute Produkte sind zuwenig, es braucht auch gute Reparaturbetriebe in der Nähe. Das sieht auch der Handel so.

Preisabsprachen bei Rauch: Kunde zahlt
1,7 Millionen Euro Strafe

Verbotene Preisabsprachen: Das Kartellgericht verurteilte den Fruchtsafthersteller Rauch zu einer Strafe von 1,7 Millionen Euro. Wer wird sie zahlen – Eigentümer, Mitarbeiter oder Sie als Kunde?

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